Der große Show-Samstag
Was ist eigentlich aus dem ehedem großen samstäglichen Fernsehabend geworden?
Pro7: Schlag den Raab
Anscheinend ein erfolgreiches Format in dem Stafen Raab gegen einen No-Name (heute zufällig irgendein Olympiasieger) in Spielen auf Hauptschulniveau antritt. Raab, der ja eigentlich mehr Zeit im Fernsehstudio als in seinem Wohnzimmer verbringt, ist immer latent unentspannt. Die Spiele ziehen sich endlos. Opdenhövel moderiert, das geht ja noch.
RTL: Dat Suppitalent
Bohlen, dieser Model-Brutze und eine blonde Tante richten über Lebenden und die Toten. Nullnummern wechseln sich mit Semitalenten ab. Wichtig bei den positiv auffallenden Kandidaten: Extreme Diskrepanz zwischen Erscheinung und Darbietung. Oder Kinder. Beispiel: Schicksalsgeschlagener, ehemaliger LKW-Fahrer in leicht verlotterter Kleidung bietet eine herzerweichende Interpretation von Ave Maria auf der Mundharmonika dar. Hin und wieder lustige Kommentare der Juroren.
RTL: Die singende Firma
Stadtwerke Hamm gegen die Belegschaft von Backwerk aus Essen.
Hä?
Moderiert wird das von einem Rest irgendeiner einer Castingband (Namen vergessen). Spricht mit Akzent. Ich glaube, der ist Engländer. Die weibliche Moderation wird von jemandem übernommen, die aussieht wie Woodstock (von Snoopy). Macht sonst auf Immobilienverbimmelerin. Auch Namen vergessen.
Fazit: Besser mal am Samstag das Muster der Raufasertapete auswendig lernen.
