Danke MI6 for pimping my Felsbrocken so geil
Seit gestern steht ja wohl fest, wer die coolsten Case-Modder unter der Sonne sind. Die Briten sind’s, haben sie doch laut des russischen Fernsehsenders RTR die Idee des »Barebones« auf ein ganz neues Niveau gehoben: das Gehäuse ist ein Fake-Stein aus dem Geocacherbedarfshandel (könnte man zumindest meinen, wenn man die Bilder[1] sieht), wetterfest, frostsicher bis ca. -50 °C (immerhin war es ja in letzter Zeit nicht gerade muckelig in Moskau), 20m Funksignal (WLAN, Bluetooth oder sonstiger Funk ist wohl nicht ganz raus), stromnetzunabhängig und kompatibel zu (handelsüblichen) PDAs[2]. Diesen Rechner haben Personen zu dezentralen Datenübermittlungszwecken irgendwo in Moskau plaziert und die Einheimischen sind nun deshalb etwas ungehalten. Von wegen »Spionieren« und »da könnt ja jeder kommen« und so.
Der Fernsehsender hat einen Bericht gesendet, in dem Russen und britische Diplomaten (natürlich nicht gleichzeitig) um den Hotspot rumgeschlichen sind und heftigst Daten hoch- und runnageladen haben. Und später hat ein Mann mit Tasche den »fußballgroßen« Ömmes mitgenommen. Ganz schön aufregend, das alles. Ob Fake oder nicht, ist noch nicht klar. Laut Times Online sei der bizarre Vorfall »nicht ganz unplausibel«[3].
Hier der Spiegel-Artikel[4] und hier der Times-Artikel[5]. Der MI6 wird übrigens nicht explizit erwähnt, aber wer soll es sonst schon sein?! Sinmadommaehrlich…
Links zum Thema
- [«] Bilder vom MI6-Barebone
- [«] kompatibel zu (handelsüblichen) PDAs Tech Blog
- [«] »nicht ganz unplausibel« sagen die Spezis laut Times Online
- [«] Spiegel-Artikel
- [«] Times-Artikel
