Das war das Jahr 2010

05.01.2011

Was ist 2010 so passiert? Eigentlich nix, außer iPad.
Erst hat’s keiner verstanden und dann können gar nicht genug Unternehmen eine eigene Version des Tabletdingens auf den Markt werfen.
Und nun ist ja auch schon 2011.
Frohes Neues!

Onyx Boox 60 – Tipps, Tricks und Firmware-Update

30.12.2009

Wenn man das Onyx Boox 60 auspackt, stellt man sich so einige Fragen. Zum Beispiel:

  1. Warum geht WLAN nicht?
  2. Wo ist die Anleitung?
  3. Wie installiere ich eine neue Firmware?
  4. Wie funktioniert das mit den Dictionaries?
  5. Wie bekomme ich jetzt Dokumente auf das Ding?
  6. Und sonst so?

Onyx Boox 60

1. Warum geht WLAN nicht?
Wahrscheinlich deshalb, weil WLAN ausgeschaltet ist. An der linken Seite gibt es einen Schiebeschalter, mit dem man WLAN an- oder ausschalten kann.
Wenn es an ist, werden nach Auswahl des Surfziels vorhande Netze erkannt und nach Auswahl und ggf. Passworteingabe gehts los (zumindest mit der FritzBox gab es keine Probleme).
Die Browserengine ist übrigens gar nicht so übel (man erwartet diesbezüglich ja eigentlich nix von so einem Gerät).

2. Wo ist die Anleitung?
Ein Manual wird nicht mitgeliefert – Skandal! Dafür muss man sich unter http://www.onyx-international.com/support die aktuelle Firmware (zur Zeit Version 1.2.1) runterladen, entpacken und im Ordner »manual« ist die Anleitung dann als PDF zu finden.

3. Wie installiere ich eine neue Firmware?
Wo wir gerade schon die aktuelle Firmware haben, können wir die auch gleich installieren.
Dazu den Inhalt des Ordners auf die frisch formatierte SD-Karte (also ins Root-Verzeichnis) kopieren und danach das Boox ausschalten.
Jetzt die OK-Taste gedrückt halten und das Gerät wieder einschalten. Die OK-Taste solange gedrückt halten, bis die Meldung »Software update request detected, checking updates…« erscheint (dies sollte aber recht schnell der Fall sein).
Dauert nun ein paar Minuten und die neue Gerätesoftware ist einsatzbereit.

4. Wie funktioniert das mit den Dictionaries?
Wenn man mal was nicht weiss, kann man mit der Dictionaryfunktion nachsehen. Dafür braucht man allerdings auch erstmal mindestens ein Dictionary.
Die gibt es hier: http://stardict.sourceforge.net/Dictionaries.php
Nach dem Download das Dictionary entpacken und den Ordner in das Verzeichnis »dicts« auf die SD-Karte kopieren.

Das ganze sieht dann ungefähr so aus:

SDROOT\dicts\dict_a\dict_a.ifo
SDROOT\dicts\dict_a\dict_a.idx
SDROOT\dicts\dict_a\dict_a.dict.dz

und

SDROOT\dicts\dict_b\dict_b.ifo
SDROOT\dicts\dict_b\dict_b.idx
SDROOT\dicts\dict_b\dict_b.dict.dz

etc.

5. Wie bekomme ich jetzt Dokumente auf das Ding?
Auf der SD-Karte kann man nach Lust und Laune Verzeichnisse anlegen und dort seine Dokumente reinkopieren. So einfach.

6. Und sonst so?
Die Bedienung funktioniert über Stifteingabe und auch über die Tasten. Die Geschwindigkeit des Displays ist ganz anehmbar. Skizzen auf dem Boox gelingen mit etwas Sorgfalt auch gut. PDF (auch große und mit kompliziertem Layout) werden gut dargestellt, allerdings muss man aufgrund der Displaygröße öfter mal scrollen und zoomen, aber das ist ja logisch. Epubs und CHM funktionieren ausgezeichnet.

Wissenswertes über Dinosaurier

28.11.2009

Schöner Kommentar von Unaboomer

It sounded like it was about to go »White trash get on your knees, time for cake and sodomy«

Jetzt im Kino: Der blutige Pfad Gottes 2 – Allerheiligen

01.11.2009

Genau, »The Boondock Saints II – All Saints Day« ist am 30.10.2009 angelaufen – allerdings nur in ein paar Kinos in den Staaten.
Hier geht’s zur offiziellen Webseite und hier zu allerlei Netzmarketinggedöns zum Thema.
The Boondock Saints 2 – All Saints Day
Ist zwar nicht um die Ecke, aber wo der Dollar gerade schwächelt kann man ja mal kurz rüber.

Ebook Reader – jetzt geht’s los!

07.10.2009

Wie letztens schon mal erwähnt (also vor 3,5 Jahren), kommen jetzt die Ebook Reader – auch auf den deutschen Markt.
Allen voran der kleine (im Gegensatz zum Kindle DX) Kindle 2 von Amazon (ab dem 19.10.2009) für ca. 190,00 Euro plus Zollgebühren (da er aus USA versandt wird), dann der (auch etwas klein geratene) txtr Reader als quelloffene Plattform mit allerhand Fisematenten was die technischen Möglichkeiten angeht (ca. ab dem 15.10.2009) und dann noch der Reader von Plastic Logic in einer gescheiten Größe (kommt Anfang 2010).

Das ging ja mal echt schnell.

Und SPON macht noch die korrekte Rechnung zum Bezugspreis für den Kindle auf – alles in allem kostet der Apparillo dann 297,00 Euro.

Lesen.net schaut sich mal das Amazon-Content-Angebot in deutscher Sprache an, speziell die Preise können keine Jubelstürme auslösen. »Ausgedünnt und teuer« ist das Motto.